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Release Date: Age Censorship: INFO-ProgrammDie unendlichen Weiten des Alls sind für uns schon fast alltäglich geworden:
Wir sehen Fotos von fernen Galaxien und haben uns daran gewöhnt, dass auf der Internationalen Weltraumstation ISS permanent Menschen leben und arbeiten. Dabei hat das Abenteuer Weltraum erst vor knapp einem halben Jahrhundert begonnen. Damals wagten es einige mutige Männer als erste den Heimatplaneten Erde zu verlassen, um ins All vorzudringen. In dieser einzigartigen BBC Exklusiv-Serie berichten die Pioniere der Raumfahrt von ihren Erfahrungen und die BBC zeigt anhand von teilweise unveröffentlichtem Filmmaterial die großen Missionen der NASA ...
Die unendlichen Weiten des Alls sind für uns schon fast alltäglich geworden: Wir sehen Fotos von fernen Galaxien, lassen uns von Satelliten durch den Straßenverkehr navigieren und haben uns daran gewöhnt, dass auf der Internationalen Weltraumstation ISS permanent Menschen leben und arbeiten. Dabei hat das Abenteuer Weltraum erst vor knapp einem halben Jahhundert begonnen. Damals wagten es einige mutige Männer als erste den Heimatplaneten Erde zu verlassen, um ins All vorzudringen. In dieser einzigartigen BBC Exklusiv-Serie berichten die Pioniere der Raumfahrt von ihren Erfahrungen und die BBC zeigt anhand von teilweise unveröffentlichtem Filmmaterial die großen Missionen der NASA ...
Die Eroberung des Weltraums ist auch ein Ergebnis des Kalten Krieges. In den 50er Jahren entbrannte zwischen Amerika und der Sowjetunion ein Wettrennen. Wer würde es als erster schaffen, einen Menschen ins All zu schiessen oder einen Astronauten den Mond betreten zu lassen?
Die USA riefen daraufhin eine Weltraumbehörde ins Leben: die „National Aeronautics and Space Administration“, kurz NASA. Diese BBC-Serie präsentiert die wichtigsten amerikanischen Stationen der 50-jährigen Geschichte der Raumfahrtbehörde. Eine Fülle von neu endecktem Archivmaterial lässt die Pionierzeit wieder aufleben. Ehemalige Astronauten, NASA-Mitarbeiter und Zeitzeugen schildern die historischen Ereignisse aus erster Hand.
1. Pioniere im All
In der ersten Folge der Reihe begleiten wir die Missionen Mercury und Gemini – die beiden Projekte, die das Abenteuer Weltraum überhaupt erst möglich machen sollten. Das Mercury-Projekt ist das erste bemannte Raumfahrtprogramm der USA und die Antwort auf die sowjetischen Vorstöße ins All. Am 4. Oktober 1957 war deren „Sputnik“ in die Erdumlaufbahn geschossen worden. Das Mercury-Programm dauerte von 1958 bis 1963 und hatte zum Ziel, einen Menschen im Orbit um die Erde zu fliegen.
Die neu geschaffene NASA stellte ein Team junger Wissenschaftler zusammen, das erforschen sollte, wie man militärische Raketen für die Raumfahrt nutzen kann. Sieben auserwählte Testpiloten wurden in den Rang von Astronauten erhoben: Wally Schirra, Alan Shepard, Scott Carpenter, Gordon Cooper, Deke Slayton, Gus Grissom und John Glenn.
Die erste „bemannte“ suborbitale Mission wurde jedoch vom Schimpansen „Ham“ geflogen. Ham bewies, dass die Schwerelosigkeit einem höheren Lebewesen keinen Schaden zufügt und dass Körperfunktionen und auch Leistungsfähigkeit im All erhalten bleiben.
Im Mai 1961 war es schließlich soweit: Der erste Amerikaner im Weltraum ist Alan Shepard. Sein Raumschiff „Freedom 7“ wurde von einer Redstone-Rakete angetrieben. Leider kam er 23 Tage zu spät. Vor ihm war es den Sowjets bereits gelungen, Juri Gagarin in den Orbit zu schießen und heil zurückzubringen. Juli 1961: Mercury-Redstone 4: Gus Grissom und sein Raumschiff „Liberty Bell 7“. Bei der Landung wird die Luke von Grissoms Kapsel abgesprengt und in seinen Raumanzug dringt Wasser ein. Er wird in letzter Sekunde gerettet, doch die Kapsel sinkt und geht verloren.
Februar 1962. John Glenn ist der erste Amerikaner in der Erdumlaufbahn. Sein Raumschiff „Friendship 7“ sitzt auf einer Atlas-Rakete. Bei der Mission Mercury-Atlas 6 versetzt dann ein Messgerät die Bodenstation in Aufregung. Ein Signal zeigt an, dass sich ein Hitzeschild gelockert hat. Wenn das der Fall wäre, bestünde die Gefahr, dass die Kapsel beim Wiedereintritt verglüht. Die Bodenstation lässt Glenn im Ungewissen. Zum Glück stellt sich heraus, dass es ein falsches Signal war.
1963 wird das Mercury-Programm offiziell eingestellt. Die Mercury-Astronauten waren die ersten amerikanischen Weltraumpioniere. Ihre Leistungen bildeten den Grundstock für alle nachfolgenden Programme. Hatten die Mercury-Missionen erstmals Astronauten ins All befördert, sollte Gemini ihnen nun den Weg zum Mond bahnen. Ziel war die Entwicklung von Verfahrensweisen und Technologien für eine Landung auf dem Erdtrabanten. Zwischen 1965 und 1966 fanden dazu zehn bemannte Raumflüge statt, bei denen unter anderem der erste amerikanische Weltraumspaziergang durchgeführt wurde.
1961 versprach Amerikas Präsident John F. Kennedy das Unmögliche: Im Wettlauf mit der Sowjetunion will er einen „Mann auf den Mond schicken und ihn sicher zur Erde zurückbringen.“ Ein Jahr später stellte die US-Raumfahrtbehörde NASA bereits die Astronauten ihres „Zwillings-Programms“ vor. Darunter befanden sich so illustre Namen wie Jim Lovell, Buzz Aldrin und Neil Armstrong.
Doch um Kennedys Versprechen wahr werden zu lassen, blieben der NASA nur noch fünf Jahre. Mit jeder neuen Gemini-Mission wollte sie ein weiteres Manöver für die spätere Mondlandung proben. Geplant war zunächst ein kurzer Weltraumspaziergang. Während der vierten Gemini-Mission sollte der Ausstieg aus der sicheren Kapsel erstmals gewagt werden. Doch überraschend kam ihnen ein sowjetischer Kosmonaut zuvor. Ed White, der Benjamin unter den Gemini-Astronauten, konnte mit seinem zwanzigminütigem Ausflug im interstellaren Wettrüsten nur noch nachziehen.
Mit jedem Flug sammelte die NASA Erkenntnisse, die für eine spätere Mondlandung zwingend erforderlich waren. Buzz Aldrin mit Gemini 12 schaffte den nächsten entscheidenden Schritt: Am 11. November 1966 verließ er dreimal das Raumschiff und verbrachte mehr als fünf Stunden im All. Das Gemini-Programm endete in einem Triumph und bereitete so die Bühne für ein noch größeres Abenteuer vor: die Apollo-Missionen.
2. Die Mondlandung Teil 1 und Teils 2
In diesem 90minütigem Special anlässlich des 40 jährigen Jubiläums der Mondlandung dreht sich alles um die wichtigste Mission der NASA: die Mondlandung mit Apollo 11 – aber auch um die ersten Missionen, in denen eine Crew um ihr Überleben kämpft. Die Ära der Shuttle-Missionen läßt den Weltraumflug fast zur Routine werden, bis die Challenger- und Columbia-Katastrophen zeigen, dass ein Flug ins All keine technischen Fehler verzeiht.
Die Apollo 11 Mission absolvierte die historische Mondlandung. Doch der Triumph der NASA ist alles andere als ein Kinderspiel: Nach der Abtrennung von der Landefähre gibt es Probleme mit der Antenne und der Funkverbindung. Eine Fehlermeldung des Computers versetzt die Bodenkontrollstation in Aufruhr. Es handelt sich aber nur um eine Überlastung des Computers. Die Landung wird fortgesetzt, doch dann der nächste Rückschlag: Das vorgesehene Landeareal („Meer der Ruhe“) erweist sich als schroffes Felsenmeer. Mit den letzten Tropfen Treibstoff gelingt es den Astronauten, einen geeigneten Landeplatz zu finden. Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond und spricht seine berühmten Worte. Acht Jahre, einen Monat und 22 Tage nach John F. Kennedys ehrgeiziger Rede vom Aufbruch zum Mond war das Ziel erreicht.
Nach der erfolgreichen Landung auf dem Mond setzt die NASA ganz auf die wissenschaftliche Erforschung des Mondes. Apollo 13 geht allerdings nicht aus wissenschaftlichen Gründen in die Geschichte der Raumfahrt als „erfolgreicher Misserfolg“ ein. Während des Flugs explodiert ein Sauerstofftank, die gesamte Energieversorgung der Kommandokapsel fällt aus. Die Crew (Jim Lovell, Jack Swigert und Fred Haise) steigt um in die Landefähre und umfliegt bei klirrender Kälte den Mond, um auf eine Rückkehrbahn zur Erde zu gelangen. Ein direkter Abbruch ist ohne die Triebwerke der Kommandokapsel nicht möglich. Für den Wiedereintritt steigen die Astronauten wieder um in die Kommandokapsel. Schließlich kehren sie heil auf die Erde zurück.
Mit Apollo 17 ist Gene Cernan schliesslich als letzter Mensch auf dem Mond. Die NASA streicht die restlichen Apollo-Missionen. Eine Ära geht zu Ende.
1977 entwickelt die NASA dann ein neues, dreiteiliges Raumfährensystem. Die ersten Testflüge, bei denen die Fähre auf dem Rücken einer Boeing 747 in die Luft gebracht wird, sind ein Erfolg. Das Besondere an dieser Raumfähre: Sie ist mehrmals einsetzbar. Das Spaceshuttle-Programm ist geboren.
Nachdem das Spaceshuttle Mitte der 80er Jahre bereits zur Routine geworden ist, beschließt die NASA, eine Lehrerin ins All zu schicken und dort eine Schulstunde abhalten zu lassen. Christa McAuliffe wird ausgewählt. Die Challenger startet am 28. Januar 1986 nach einer Nacht mit schwerem Frost. Es kommt zu einem verheerenden Unglück, bei dem die siebenköpfige Besatzung stirbt. Die anschließende Untersuchung ergibt, dass der Dichtungsring einer Feststoffrakete der Kälte nicht standhielt. Nach diesem Schock erhielt die Shuttle-Flotte zwei Jahre Startverbot.
1993 steckte die NASA erneut in einer Krise. Das Hubble-Weltraumteleskop funkte nur unscharfe Bilder zur Erde. Bei einem irreparablen Schaden stünde die US-Raumfahrtbehörde vor dem finanziellen Aus. Eine Rettungsaktion musste Abhilfe schaffen. Zwei Tage brauchte die Raumfähre Endeavour, um zu dem in 590 Kilometer Höhe kreisenden Teleskop aufzuschließen. Nach einigen Startschwierigkeiten installierten die Astronauten neue Kameras, Kreisellager und Sonnensegel.
Doch dem Triumph folgt 2003 eine erneute Tragödie: Pünktlich hebt die Columbia, die dienstälteste Fähre der US-Raumflotte, zu ihrem Unglücksflug ab. Die 16-tägige Mission verlief zunächst ungeahnt erfolgreich. Doch bei ihrem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zerbrach der Shuttle. Es war der zweite tödliche Shuttle-Unfall seit der Challenger-Katastrophe. Das Raumfahrtprogramm wurde für zweieinhalb Jahre unterbrochen. Ein Stück Schaumstoff am Tank hatte beim Start den Hitzeschild beschädigt.
3. Leben im All
Die dritte und letzte Episode der Reihe hat die Zukunft der Raumfahrt im Blickpunkt. Vor allem die Entwicklung der ersten Weltraumlabore und der internationalen Raumstation ISS. Im Anschluss an das Shuttle-Programm widmet sich die NASA verstärkt der Erforschung von Langzeitaufenthalten im All. Aus der Apollo-Hardware wird das Weltraumlabor Skylab gebaut. Die dritte Stufe der Saturnrakete dient als Wohn- und Arbeitsraum.
Skylab 1 geht unbemannt in den Orbit, wird jedoch auf dem Weg dorthin beschädigt. Zehn Tage später startet die Crew und nimmt Reparaturarbeiten an der Raumstation vor. Die ersten Handwerker im All entfalten eine große Sonnenschutzplane, da ein Schutzschild verloren ging. Außerdem entfernen sie in einem dramatischen Außenbordmanöver einen Metallsplitter, der einen der Kollektoren am Ausfahren hindert. In acht Monaten beherbergt Skylab insgesamt drei Crews und liefert jede Menge wissenschaftliche Daten und wertvolle Erkenntnisse zum Leben und Arbeiten im Weltraum.
Dieser Erfolg sicherte das Überleben der NASA und ließ die US-Raumfahrtbehörde neue Ziele anstreben: den Bau einer dauerhaft bemannten Raumstation. Seit 1998 befindet sich die ISS im Bau. Die „Internationale Raumstation“ soll eines Tages als Sprungbrett für bemannte Marsmissionen dienen. Für ein Projekt dieser Größenordnung war die NASA von Beginn an auf Unterstützung angewiesen.
Im November brachte eine russische Sojus-Rakete das erste ISS-Bauteil ins All – das Antriebsmodul „Sarja“. Zwei Wochen später folgte der US-amerikanische Verbindungsknoten „Unity“. Durch zahlreiche Transportflüge der Shuttle-Flotte und russischer Trägersysteme erreichte die Station bereits nach zwei Jahren die Dimension eines zehnstöckigen Hochhauses. Nach ihrer Fertigstellung soll die ISS aus 15 Modulen zum Wohnen, Schlafen und Arbeiten bestehen. Bill Shepherd, Juri Gidsenko und Sergej Krikaljow bildeten die erste Langzeitbesatzung.
Im Jahr 2002 beschleunigte sich der Ausbau noch. Ken Bowersox und sein Team installierten das zentrale Gitterelement – als Basis für zukünftige Erweiterungen. Es war die 112. Space-Shuttle-Mission und der 16. Flug eines Shuttles zur Internationalen Raumstation. Die Ausflüge ins All gerieten zur Routine. In den Folgemonaten plante die NASA, den Verkehr zur ISS sogar noch auszuweiten. Zunächst aber sollte eine reine Forschungsmission stattfinden. Mit der Wiederaufnahme des Shuttle-Programms im Juli 2005 wächst inzwischen auch die Internationale Raumstation wieder. Sie ist und bleibt der zentrale Baustein für zukünftige Missionen – für eine Rückkehr zum Mond genauso wie für einen bemannten Marsflug.
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Release Date: Age Censorship: 12Vom ersten Massen-Aussterben vor 450 Millionen Jahren bis hin zu Zukunftsprognosen für die heutigen Erdenbewohner: Die achtteilige Reportagereihe Apokalypse der Urzeit wirft einen Blick auf die Entstehungsgeschichte unserer Erde, die Evolution der Tiere und des Menschen. Episode 1: Tödliche StrahlenDas Weltall vor 450 Mio. Jahren. Irgendwo in den unendlichen Weiten der Milchstraße explodiert ein Stern - mit dramatischen Folgen für die Erde und die Evolution des Tierreichs. Die bei der Explosion freigesetzten tödlichen Gamma-Strahlen erreichen den blauen Planeten und lösen einen verheerenden Klimawandel aus. Eisige Kälte, riesige Gletscher und sinkende Meeresspiegel zerstören 70 Prozent der Tierarten. Zu den wenigen Spezies, die sich dem neuen Ökosystem erfolgreich anpassen können, gehören einige Bewohner der Meere. Die primitiven Lebewesen sichern sich den Kampf ums Überleben und entwickeln sich zu riesigen Skorpionen und monströsen Fischen - doch die nächste Katastrophe bahnt sich bereits an... Episode 2: Die Hölle auf ErdenDie Erde vor 365 Mio. Jahren. Zum ersten Mal in der Erdgeschichte bedecken Pflanzen die Landmassen. Die Tierwelt gedeiht unter Wasser. Doch dem tropischen Paradies wird ein jähes Ende gesetzt: Ein gewaltiger Superplume-Ausbruch lässt einen Ozean aus Magma an die Erdoberfläche schießen. Die Temperatur steigt massiv an, die Erde entwickelt sich zu einem unerträglichen Treibhaus, das Leben zerstört. Der Kohlendioxidgehalt schießt in die Höhe, die vergifteten Ozeane werden so warm, dass alle Meeresströmungen stocken und flache Gewässer verdunsten. Hunderttausende von Jahre lang werden giftige Gase freigesetzt – bis diese vulkanischen Gase das Sonnenlicht abprallen lassen. Das Ergebnis: Die Hölle auf Erden friert ein. Mindestens 70 % der Tierarten überleben die Klimakatastrophe nicht, gleichzeitig ist dieses Ereignis die Geburtsstunde der ersten Amphibien, die die Tierwelt revolutionieren.Episode 3: Das große SterbenDie Erde vor 250 Mio. Jahren: Die Kontinente und Meere wimmeln von Leben – doch im heutigen Sibirien kommt es zu einem gewaltigen vulkanischen Ausbruch, der Jahrtausende lang anhalten wird. Auf dem damaligen Superkontinent Pangea lassen sich die Verwüstungen durch nichts aufhalten. Es kommt zum schlimmsten Massen-Aussterben, das es je gab: 90 % der Tiere überleben die Katastrophe nicht. Die extremen Bedingungen lassen in der Tierwelt einen erbitterten Kampf ums Überleben entbrennen...Episode 4: Langsames ErstickenDie Erde vor 200 Mio. Jahren: Die Kontinente auf der Erde brechen auseinander, riesige Magma-Flüsse zerstören das Ökosystem. Die Luft ist verpestet mit Schwefel, die Weltmeere kippen um, 70 % aller Lebewesen ersticken und überall auf der Erde dominieren Bilder von Tod und Verwüstung. Die Dinosaurier überleben in dieser tödlichen Umgebung. Für viele Millionen Jahre sind sie die Herrscher des Tierreichs, bis sich die nächste Katastrophe anbahnt...Episode 5: Das Ende der DinosaurierDie Erde vor 65 Mio. Jahren: Wärme und Feuchtigkeit bieten Dinosauriern und gigantischen Reptilien den idealen Lebensraum, ein riesiges Pflanzenreich versorgt die Lebewesen massenhaft mit Nahrung. Bis sich die nächste Katastrophe anbahnt: Ein Asteroid mit einem Durchmesser von 10 Kilometern schlägt auf der Erde ein. Explosionen und Überschwemmungen hinterlassen vor allem in den heutigen USA verwüstete Landschaften. Doch das ist nur der Anfang: Bald scheint die gesamte Erde in Flammen aufzugehen. Milliarden Lebewesen kommen ums Leben. Dies ist der Anfang vom langen Ende der Dinosaurier. Nur die kleinen Säugetierarten scheinen der Katastrophe einigermaßen gewachsen zu sein. Doch das nächste Armageddon steht bereits bevor... Episode 6: Tod aus der LuftDie Erde vor 65 Mio. Jahren: Vor einigen Tagen ist ein Asteroid von der Größe des Mount Everest im heutigen Mexiko eingeschlagen. Die direkten Folgen waren verheerend: Tsunamis überschwemmten weite Teile der Kontinente, brennende Meteoren-Bruchstücke regneten auf die Erde nieder. Doch das ist erst der Anfang: Die indirekten Folgen des Einschlags sorgen für Klimaveränderungen und letztlich zum Untergang der alten Welt. Ein Jahr haben die Dinosaurier noch zu leben – dann sind sie für immer verschwunden. Während dieses letzten Jahrs in ihrem Leben, zeigt sich, wer letztlich von der Katastrophe profitiert: Die Säugetiere, die sich erfolgreich dem neuen Ökosystem anpassen und die den Grundstein für die Entwicklung einer neuen Spezies legen: Sie sind die Vorfahren des Menschen. Episode 7: Feuer und EisDie Erde vor 75.000 Jahren: Es ist das Zeitalter der riesigen Säugetiere und der fruchtbaren Graslandschaften. Doch ihr Lebensraum wird jäh zerstört: Zwei Wochen lang spuckt der Toba-Vulkan Feuer, begräbt die Welt unter Asche, vor die Sonne schieben sich dunkle Staubwolken. Die Welt kollabiert, Millionen Lebewesen sterben durch vergiftete Luft und Hunger. Lediglich die am besten entwickelten Lebewesen können hier überleben. Es ist die Geburtstunde der Macht einer Spezies: des Menschen. Episode 8: Die Zukunft der ErdeDie Katastrophen in der Vergangenheit haben uns gezeigt, dass aus jedem Sterben auch neues Leben entsteht. Eine Vision, welche Katastrophen der Welt noch bevorstehen könnten und wie sich Menschen und Tiere der neuen Situation anpassen, zeigt diese Episode. Denn eines hat uns die Vergangenheit gelehrt: Kein Wesen auf der Erde kann darauf vertrauen, ewig zu leben.
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Release Date: Age Censorship: 16 (b)Angeklagt wegen eines Verbrechens, das er nicht begangen hat, bekommt Will Carson plötzlich eine Chance auf die Freiheit. Durch eine auf der Straße liegende Gabel überschlägt sich das Polizeifahrzeug mit dem er überführt werden soll. Die Dinge nehmen ihren Lauf und er flüchtet zu einer abgelegenen Farm um sich in der Scheune zu verstecken. Plötzlich hört er Schüsse aus dem Haus und sieht wie eine Frau einen leblosen Körper in dem Kofferraum ihres Autos versteckt. Will ist bereit ihr zu helfen und den Körper zu verstecken, wenn sie ihm bei der Flucht vor der Polizei hilft. Eine wilde Reise beginnt... Angeklagt wegen eines Verbrechens, das er nicht begangen hat, bekommt Will Carson plötzlich eine Chance auf die Freiheit. Durch eine auf der Straße liegende Gabel überschlägt sich das Polizeifahrzeug mit dem er überführt werden soll. Die Dinge nehmen ihren Lauf und er flüchtet zu einer abgelegenen Farm um sich in der Scheune zu verstecken. Plötzlich hört er Schüsse aus dem Haus und sieht wie eine Frau einen leblosen Körper in dem Kofferraum ihres Autos versteckt. Will ist bereit ihr zu helfen und den Körper zu verstecken, wenn sie ihm bei der Flucht vor der Polizei hilft. Eine wilde Reise beginnt...
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Release Date: Age Censorship: 16 (b)Angeklagt wegen eines Verbrechens, das er nicht begangen hat, bekommt Will Carson plötzlich eine Chance auf die Freiheit. Durch eine auf der Straße liegende Gabel überschlägt sich das Polizeifahrzeug mit dem er überführt werden soll. Die Dinge nehmen ihren Lauf und er flüchtet zu einer abgelegenen Farm um sich in der Scheune zu verstecken. Plötzlich hört er Schüsse aus dem Haus und sieht wie eine Frau einen leblosen Körper in dem Kofferraum ihres Autos versteckt. Will ist bereit ihr zu helfen und den Körper zu verstecken, wenn sie ihm bei der Flucht vor der Polizei hilft. Eine wilde Reise beginnt... Angeklagt wegen eines Verbrechens, das er nicht begangen hat, bekommt Will Carson plötzlich eine Chance auf die Freiheit. Durch eine auf der Straße liegende Gabel überschlägt sich das Polizeifahrzeug mit dem er überführt werden soll. Die Dinge nehmen ihren Lauf und er flüchtet zu einer abgelegenen Farm um sich in der Scheune zu verstecken. Plötzlich hört er Schüsse aus dem Haus und sieht wie eine Frau einen leblosen Körper in dem Kofferraum ihres Autos versteckt. Will ist bereit ihr zu helfen und den Körper zu verstecken, wenn sie ihm bei der Flucht vor der Polizei hilft. Eine wilde Reise beginnt...
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Release Date: Age Censorship:
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Release Date: Age Censorship: 16 (b)Die Welt leidet unter dem sozialen Ungleichgewicht, Kriege überziehen weite Landstriche. Einige fliehen in die virtuelle Welt Avalon – eine Endzeitwelt voller gigantischer Sandmonster. Drei Frauen und ein Mann werden in diese Welt gelassen, um sie zu testen und den Bossgegner zu töten: einen bewaffneten Superwal. Mit einem gut sortierten Waffenarsenal gerüstet, ziehen Colonel und Gray, die flugfähige Lucifer und der Krieger „Jäger“ in den ungleichen Kampf... Heiße Mädels, große Kanonen und noch größere Kreaturen – das ist die Mischung der Zutaten für „Assault Girls“, der neue von Anime-Gott Mamoru Oshii und quasi Fortsetzung von „Avalon“. In dem Sci-Fi-Kracher kriegt man all das, was Oshiis Universum so reizvoll macht – von virtueller Realität über coole Kampfanzüge und heißen Girls bis hin zu stattlichen CGI-Tricks. Oshii, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, hat eine extrem atmosphärische Monster-Mondlandschaft geschaffen, durch die sich die Spieler bewegen wie in einem taktischen Ego-Shooter. Wird eine Waffe gezogen, leuchten die technischen Daten über dem Lauf wie in einem Hologramm auf. Auch gibt es Informationen über Spielerstatus und Spielablauf. Zu sehen gibt es dann gutgelaunte japanische Jungschauspielerinnen – die Oscar-nominierte Rinko Kikuchi (Babel), Meisa Kuroki (Dance Subaru) und Hinako Saeki (Uzumaki) – mit riesigen Wummen gegen landbewohnende Sandwale, nur um Punkte in der surrealen Welt des Videospiels Avalon zu sammeln. Klingt verrückt, ist aber so ganz Oshii, so ganz ungewöhnlich. Und, weil Optik alleine nicht alles ist, gibt es dazu die einmal mehr sphärisch-geniale Musik von Kenji Kawai. „Assault Girls“ ist Mamoru Oshiis erster Realfilm seit acht Jahren. Internationale Bekanntheit erlangte der Visonär vor allem durch den Anime „Ghost in the Shell“ (lief im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes). Aber auch Realfilme wie „Avalon – Spiel um dein Leben“, „The Red Spectacles“ und der Manga „Kerberos Panzer Cops“ stammen aus seiner Feder.
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Release Date: Age Censorship: k.J. bzw. ab 18New York City, Central Park. Die Nacht bricht herein. Edward Carnby (Rick Yune) ist auf der Jagd nach einem sagenumwobenen Dolch, der seinem Besitzer ewiges Leben verspricht. Doch Carnby ist nicht der einzige, der nach dem Relikt sucht. Ihm bleibt nur wenig Zeit. Dunkle Mächte sind bereits auf seinen Fersen. Mit Hilfe von Abner Lundberg (Lance Henricksen) und den Geisterjägern Boyle (Ralf Moeller) und Perry (Danny Trejo) entwickelt er einen gefährlichen Plan, um das Böse zu vernichten ... New York City, Central Park. Die Nacht bricht herein. Edward Carnby (Rick Yune) ist auf der Jagd nach einem sagenumwobenen Dolch, der seinem Besitzer ewiges Leben verspricht. Doch Carnby ist nicht der einzige, der nach dem Relikt sucht. Ihm bleibt nur wenig Zeit. Dunkle Mächte sind bereits auf seinen Fersen. Mit Hilfe von Abner Lundberg (Lance Henricksen) und den Geisterjägern Boyle (Ralf Moeller) und Perry (Danny Trejo) entwickelt er einen gefährlichen Plan, um das Böse zu vernichten ...
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Release Date: Age Censorship: 12Nach dem Verlust seiner großen Liebe zieht es Swordsman Feng in die Wüste. Dort gründet er eine Herberge für Auftragskiller wie Blind Swordsman (Tony Leung Chiu Wai) und Hung Chi (Jacky Cheung). Die Killer bekommen den Auftrag von Ortsansässigen eine Bande skrupelloser Banditen zu töten. Ein erbitterter Kampf beginnt, aber die Schwertkämpfer müssen nicht nur die Banditen bekämpfen...
Die Geschichte trägt sich zu im jianghu, der Welt der Martial Arts. Ouyang Feng lebt seit einigen Jahren in der westlichen Wüste. Er verließ seine Heimat in White Camel Mountain, als die Frau, die er liebte, seinen älteren Bruder und nicht ihn heiratete. Anstatt Ruhm zu erstreben, endet er als... Nach dem Verlust seiner großen Liebe zieht es Swordsman Feng in die Wüste. Dort gründet er eine Herberge für Auftragskiller wie Blind Swordsman (Tony Leung Chiu Wai) und Hung Chi (Jacky Cheung). Die Killer bekommen den Auftrag von Ortsansässigen eine Bande skrupelloser Banditen zu töten. Ein erbitterter Kampf beginnt, aber die Schwertkämpfer müssen nicht nur die Banditen bekämpfen...
Die Geschichte trägt sich zu im jianghu, der Welt der Martial Arts. Ouyang Feng lebt seit einigen Jahren in der westlichen Wüste. Er verließ seine Heimat in White Camel Mountain, als die Frau, die er liebte, seinen älteren Bruder und nicht ihn heiratete. Anstatt Ruhm zu erstreben, endet er als Agent. Wenn jemand mit dem Wunsch zu ihm kommt, einen anderen zu eliminieren, der Unrecht getan hat, vermittelt er ihm einem Schwertkämpfer, der den Job erledigen kann.
J I N G Z H E
Im chinesischen Almanach, der das Jahr in 24 Abschnitte teilt, ist Jingzhe der dritte Abschnitt des Sonnenjahrs. Er beginnt, wenn die Sonne den 345. himmlischen Längengrad erreicht und endet beim 360. Grad. Er bezieht sich auf den Zeitraum im Frühling, wenn die Pfirsichbäume zu blühen beginnen und die Insekten wieder erwachen.
Jedes Jahr, wenn der Frühling kommt und der Almanach wärmere Brisen aus dem Osten ankündigt, bekommt Ouyang Feng Besuch von seinem Freund Huang Yaoshi. In ihren jüngeren Jahren waren Huang und Ouyang die zwei besten Schwertkämpfer ihrer Generation. Huang ist ein schneidiger Romantiker und ein herumstreunender Abenteurer. Wie bei einem geschworenen Ritual kommt er jedes Jahr zur selben Zeit zu Besuch, um Ouyang Geschichten von seinen Reisen des vergangenen Jahres zu erzählen.
In diesem Jahr bringt Huang Ouyang ein Geschenk - einen Zauberwein, den ihm eine Frau gegeben hat und der angeblich die Erinnerungen des Trinkers löscht. Ouyang lehnt es ab, auch nur einen Schluck davon zu trinken. Doch Huang, der den Wein selbst getrunken hat, bricht plötzlich auf hinterlässt einen sich fragenden Ouyang, wer diese Frau wohl ist.
Kurz darauf trifft Huang einen Schwertkämpfer in der Taverne und fragt ihn, ob sie sich von früher kennen. Der Schwertkämpfer bestätigt dies und sagt, dass sie einmal beste Freunde waren. Huang war früher einmal ins Dorf der Pfirsichblüte gekommen, um an der Hochzeit des Schwertkämpfers teilzunehmen, doch Huang flirtete am Hochzeitstag mit der Braut. Seit dem Tag hat er sich geschworen, Huang beim nächsten Treffen zu töten. Doch trotz seines Schwurs tötet der Schwertkämpfer Huang Yaoshi an diesem Tag nicht, denn er verliert sein Augenlicht. Huang wird stattdessen später bei einem Duell mit dem Prinz des Murong Clan verletzt, der ihn beschuldigt, seine Schwester sitzen gelassen zu haben.
Die Geschäfte laufen zäh für Ouyang Feng. Er hat nur einen einzigen Kunden in diesem Frühling. Dieser Kunde ist Murong Yang, der ihn mit dem Mord an Huang Yaoshi beauftragt. Huangs Vergehen ist, dass er Murongs Schwester Yin sitzen ließ. Huang hatte vor einem Jahr um ihre Hand angehalten, ist dann aber nie wieder aufgetaucht. Murong will den Todesstoß selbst ausführen, um sicher zu gehen, dass Huang unter entsetzlichen Qualen stirbt. Kurz darauf wird Ouyang von Murong Yin selbst aufgesucht. Sie will ihn mit dem Mord an ihrem Bruder Murong Yang beauftragen. Während einer halluzinatorischen Nacht erkennt Ouyang, dass Yin und Yang zwei Facetten derselben gestörten Seele sind. Am nächsten Tag verschwindet Murong. Später verbreitet sich ein Gerücht im jianghu von einem Schwertkämpfer, der mit seinem eigenen Spiegelbild im Wasser kämpft.
X I A Z H I
Im chinesischen Almanach ist Xiazhi der zehnte Abschnitt des Sonnenjahres. Er beginnt, wenn die Sonne den 90. himmlischen Längengrad erreicht und endet beim 105. Grad. Er bezieht sich auf einen Zeitraum im Sommer, wenn der Einfluss des Yang zu schwinden beginnt und der Yin aufsteigt.
Ein Bauernmädchen taucht vor Ouyangs Hütte auf. Sie will einen Schwertkämpfer finden, der ihren Bruder rächt, hat aber nur einen Esel und einen Korb Eier als Bezahlung anzubieten. Ouyang sagt, ohne Geld könne er ihr nicht helfen.
Der Schwertkämpfer aus dem Dorf der Pfirsichblüte trifft ein. Sein Augenlicht wird immer schlechter und er will nach Hause und ein letztes Mal Pfirsichblüten sehen, solange er noch kann. Doch er braucht Geld für die Reise. Ouyang bietet ihm einen Job an: Er soll die Dorfbewohner vor einer großen Bande von Pferdedieben beschützen. Sie waren bei einem früheren Aufeinandertreffen in die Flucht geschlagen worden und werden bald zurück erwartet. Als sich am Morgen der Ankunft der Bande der fast blinde Schwertkämpfer aufmacht, sie zu stellen, küsst er spontan das Bauernmädchen, das noch immer auf einen Kämpfer wartet, der ihren Plan erfüllt. Behindert und in der Unterzahl geht er in die Schlacht und wird getötet.
B A I L U
Im chinesischen Almanach ist Bailu der fünfzehnte Abschnitt des Sonnenjahres. Er beginnt, wenn die Sonne den 165. himmlischen Längengrad erreicht und endet beim 180. Grad. Er bezieht sich auf den Zeitraum im Herbst, wenn die nördlichen Vögel beginnen, in den Süden zu fliegen.
Hong Qi, ein zerzauster Schwertkämpfer, hungrig und ohne Schuhwerk, lässt sich an einer Mauer in der Nähe von Ouyangs Hütte nieder. Er reitet ein Kamel und ist auf der Suche nach Abenteuern im jianghu. Trotz Zweifeln gibt ihm Ouyang zu Essen und bietet ihm einen Auftrag an, die restlichen Pferdediebe zu erledigen. Hong Qi schafft das mit wenig Mühe und hilft anschließend auch dem Bauernmädchen, indem er ihren Bruder rächt. Sie "bezahlt" ihn mit einem ihrer Eier. Hong Qi verliert im zweiten Schwertkampf einen Finger und erkrankt. Ouyang weigert sich, nach einem Arzt zu schicken und so pflegt ihn das Bauernmädchen selbst gesund, bevor sie weiterzieht.
Hong Qis Frau taucht auf, fest entschlossen, ihn durch den jianghu zu begleiten und lehnt ein "Nein" als Antwort von ihm ab. An einem Tag, den der Almanach als "besonders vorteilhaft für den Norden" bezeichnet, bricht er mit ihr auf, die Wüste zu durchqueren. Der Anblick von Hong Qi und seiner Frau weckt in Ouyang Erinnerungen an sein eigenes romantisches Versagen in White Camel Mountain.
L I C H U N
Im chinesischen Almanach ist Lichun der erste Abschnitt des Sonnenjahres. Er beginnt, wenn die Sonne den 315. himmlischen Längengrad erreicht und endet beim 330. Grad. Er bezieht sich auf das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings.
Ouyang besucht das Dorf der Pfirsichblüte und entdeckt die Witwe des blinden Schwertkämpfers. Er erkennt unmittelbar, dass es keine Pfirsichblüten zu sehen gibt. Pfirsichblüte ist der Name der Frau.
In der Zwischenzeit erinnert sich Huang an sein letztes Treffen mit der Frau, die Ouyang sitzen gelassen hatte. Sie war krank und allein mit ihrem jungen Sohn, ihr Ehemann war tot. Ihr Entschluss, Ouyang Feng zu schmähen, bereitet ihr nun Kummer. Sie war es, die Huang die Flasche mit Zauberwein für Ouyang gab. Kurz darauf stirbt sie. Huang verrät dann, dass seine jährlichen Treffen mit Ouyang nur ein Vorwand waren, um jedes Jahr diese Frau zu besuchen und ihr Neuigkeiten ihrer wahren Liebe zu überbringen.
Nicht lange Zeit später zieht sich Huang völlig zurück, wird aber schließlich zu großer Bedeutung im jianghu aufsteigen. Er wird später bekannt werden als Herrscher des Ostens.
J I N G Z H E
In diesem Jahr kommt Huang Ouyang nicht in der Wüste besuchen. Ouyang erhält eine Nachricht aus White Camel Mountain, dass die Frau, die er liebte, im Winter vor zwei Jahren gestorben ist. Er sinniert über die Gründe seiner Einsamkeit. Wie im Horoskop vorausgesagt, war er jung verwaist und hat nie geheiratet. Er reflektiert über die Erkenntnis, dass er Ablehnung vermied, indem er andere zuerst zurückwies.
An einem Tag, der laut Almanach "günstig für einen Zug gen Westen" ist, steckt er seine Hütte in Brand und macht sich auf den Weg nach White Camel Mountain. Auch er wird zu großer Bedeutung aufsteigen im jianghu. Er wird später bekannt werden als Herrscher des Westens.
In den JIANGHU
Der Jianghu - wörtlich "Flüsse und Seen" - ist das Paralleluniversum, in dem Martial Arts Geschichten spielen. Es ist ein Universum, das sich oft mit unserem überschneidet: Manchmal tauchen darin reale historische Figuren auf und oft kommen reale Orte und Ereignisse vor. Die wuchernde Ansammlung von Charakteren in Martial Arts Romanen spiegelt die Schwierigkeiten von realen Großfamilien in der Konfuzianischen Tradition, genauso wie die Fehde und Rivalitäten zwischen einzelnen Gruppen die Auseinandersetzungen und Kriege zwischen Klans spiegeln, die es schon immer in der Chinesischen Geschichte gab.
Aber es gibt auch entscheidende Unterschiede zwischen dem jianghu und der Welt, wie wir sie kennen. Viele Aspekte der sozialen Ordnung sind abwesend, und Individuen - sowohl die heldenhaften als auch die anderen - definieren ihre eigene Moral. Die Charaktere sind meistens über- (oder unter-) lebensgroß, durch die Kontrolle ihres eigenen qi (der Lebensenergie) sind sie zu übermenschlichen Taten in der Lage und das Geschlecht ist irgendwie etwas fließender als in der Alltagswelt. Exotische Kampfkunstfertigkeiten sind aufs Fantastischste ausgeklügelt und diejenigen, die sie beherrschen, geben sich ebenso exotische und fantastische noms de guerre, wie etwa "Heimtückischer Herrscher des Ostens" oder "Heimtückischer Herrscher des Westens". Übernatürliche Kräfte können auch ins Spiel kommen. Am auffälligsten ist, dass die üblichen physikalischen Gesetze aufgehoben werden können: Wenn es drauf ankommt, können diese Leute fliegen.
Das literarische Genre geht mindestens bis zur Ming Dynastie (1368-1644 nach Christus) zurück, als zahlreiche mündlich überlieferte Geschichten über die Helden eines rebellischen Aufstands gegen die Regierung der Nördlichen Song Dynastie (960-1126 nach Christus) in Prosamärchen formalisiert wurden, die The Water Margin oder Outlaws of the Marsh heißen. (Louis Cha situiert seine eigenen Martial Arts Romane ausdrücklich in einer Tradition, die auf der mündlichen Überlieferung der Song Dynastie basiert.) Jianghu Geschichten wurden in der späten Qing Dynastie und im frühen republikanischen China (Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts nach westlicher Zeitrechnung) unglaublich populär und bis in die späten 1920er Jahre wurden viele von ihnen fürs Kino adaptiert. Tatsächlich waren wuxia pian - "Ritterkampffilme"- das populärste rein chinesische Genre, das von der shanghaischen Filmindustrie produziert wurde. Einige Geschichten spannten sich über zwanzig oder mehr spielfilmlange Episoden. Das Genre wurde 1931 durch Chiang Kai Sheks Kuomintang Regierung (KMT) verboten, da es angeblich Aufruhr und Gesetzlosigkeit förderte.
Die kommunistische Regierung, die 1949 in China an die Macht kam, war dem Genre nicht freundlicher gesinnt als die KMT, jedoch erlebten jianghu Romane und Filme im Hongkong der 1950er ein schwungvolles Comeback - ein Beispiel, dem Taiwan bald folgte. Jin Yong (Louis Cha) begann 1955 seine jianghu Romane als Fortsetzungen zu schreiben und erreichte damit eine ungeheure Popularität und wurde allmählich zum größten Autor, den dieses Genre jemals hervorgebracht hat. Etwas weiter unten in diesem Pantheon sitzt der taiwanesische jianghu Autor Gu Long, der im Westen vor allem für eine lange Reihe an Filmen bekannt ist, die Chu Yuan bei den Shaw Brothers in den 1970er und 1980er Jahren nach seinen Büchern drehte. Und während diese neuen Romane erschienen, wurden viele Klassiker aus den 1930er Jahren wieder aufgelegt und erreichten so eine neue Generation an Fans und Genrehistorikern.
Seine volle Blüte erreichte das wuxia Filmgenre Mitte der 1960er Jahre, als King Hu COME DRINK WITH ME (1965) und Zhang Xinyan & Fu Qi THE JADE BOW (1966) drehten. King Hu erhob daraufhin die Tradition in Taiwan mit DRAGON GATE INN (1966) und A TOUCH OF ZEN (1969) in neue Höhen, während Zhang Che und andere Regisseure bei den Shaw Brothers in Richtung Macho und mehr Blut drängten und damit den Weg frei machten für die waffenlosen kung-fu Filme der 1970er, mit denen Bruce Lee und Jackie Chan weltberühmt wurden. Die alten Genretraditionen wurden von "New Wave"-Regisseuren wie Tsui Hark wiederbelebt, dessen Regiedebüt der jianghu Klassiker THE BUTTERFLY MURDERS (1979) war und dessen erste teure Special Effects Extravaganza ZU: WARRIORS FROM THE MAGIC MOUNTAIN (1983) von einem Martial-Arts-Roman von Li Shanji inspiriert war, der erstmals 1930 veröffentlicht wurde.
In den letzten Jahren fand dank Wong Kar Wai, Ang Lee und Zhang Yimou auch ein viel größeres westliches Publikum seinen Weg ins jianghu. ASHES OF TIME (1994) und CROUCHING TIGER, HIDDEN DRAGON ("Tiger & Dragon", 2000) sind Filme, die sich an ihren Genrevorgängern orientieren und den jianghu zugleich mit modernen Ideen über Psychologie, Sexualität und existentielle Einsamkeit bereichern. Zhang Yimous HERO (2002) und HOUSE OF FLYING DAGGERS (2004) verdanken Genrevorbildern weniger als der einfallsreichen Neuinterpretation chinesischer Geschichte, trotzdem sind sie im jianghu verwurzelt. So oder so, der jianghu herrscht.
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